Von der Insellösung zum Konzernstandard.

Planung im Investitions-Controlling eines DAX-Konzerns der Automobilbranche. Was vorlag, wie wir vorgegangen sind, was entstanden ist und was daraus wurde.

Ausgangslage

Planung wird dort unübersichtlich, wo viele Größen aufeinander aufbauen. Im Investitions-Controlling griffen Investitionen, Budgets, Personalkosten und Sachkosten ineinander. Ändert sich eine Größe, verschiebt sich der Rest.

Die geplanten Investitionsprojekte lagen im dreistelligen Millionenbereich. Dazu kamen hunderte Beteiligte, laufend abzustimmende Annahmen, Rückfragen an Projektleiter und Controller und die Anforderungen an Sicherheit, Rechtevergabe und Compliance, die in einem Konzern dieser Größe gelten.

Vorgehen

Das Schwierigste war nicht die Technik.

Der eigentliche Aufwand lag darin, viele Beteiligte mit widersprüchlichen Anforderungen zusammenzubringen: Fachbereiche, die unterschiedlich rechnen. Controller, die andere Sichten brauchen. Projektleiter, die möglichst wenig Zusatzaufwand wollen. Jede Sicht hatte ihre Berechtigung und musste trotzdem in ein gemeinsames Modell passen.

Eine Lösung, die alle mittragen, entsteht nicht am Schreibtisch. Sie entsteht, wenn man jede Anforderung ernst nimmt, statt sie wegzudiskutieren. Gebaut wurde deshalb aus dem Fachbereich heraus und nicht in der IT-Abteilung: Datenmodell, Logik und Oberfläche von denen, die den Ablauf vorher selbst bedient hatten.

Dafür muss beides stimmen. Wer täglich damit arbeitet, braucht weniger Aufwand, und die Leitung braucht Zahlen, auf die sie sich verlassen kann. Eine Lösung, die nur eine der beiden Seiten bedient, setzt sich nicht durch. Entweder sie wird umgangen, oder sie wird nicht genutzt.

Lösung

Am Ende war es kein Planungswerkzeug mehr.

Geplant wird darin, ja. Ausgewertet, berichtet, abgestimmt und freigegeben aber genauso, im selben System und auf denselben Zahlen. Die Übertragungsfehler zwischen Tabellen gibt es dort nicht mehr, weil nichts mehr übertragen wird.

  • Planung über alle Steuergrößen statt über eine einzelne
  • Analyse und Reporting auf denselben Daten, ohne zweite Wahrheit
  • Abstimmung und Freigaben im System statt per Mail
  • Geführte Eingaben mit Prüfregeln, damit Fehler gar nicht erst entstehen
  • Bausteine zum Wiederverwenden, statt jeden Bereich neu zu bauen
  • Angebundene Konzernquellen wie Finanz- und Personaldaten
  • Auswertungen mit KI auf einer Datenbasis, der man trauen kann
  • Rechte, Nachvollziehbarkeit und Compliance auf Konzernniveau

Gebaut ist das in der SAP Analytics Cloud. Wie die einzelnen Ansichten aussehen, zeigt die Seite zur SAP Analytics Cloud.

Ergebnis

Von der Insellösung zum Konzernstandard
für die komplexen Planungsprozesse im Konzern
Freiwillige Übernahme
von Bereich zu Bereich weitergetragen
Hunderte Beteiligte
in einem gemeinsamen Planungsmodell
Dreistelliger Millionenbereich
Größenordnung der geplanten Investitionsprojekte

Begonnen hat es als kleine, lokale Lösung. Über die Jahre wurde daraus im Konzern der zentrale Standard für komplexe Planungsprozesse. Dass die Lösung freiwillig übernommen und von Bereich zu Bereich weitergetragen wurde, war das eigentliche Ergebnis. Ein System, das niemand nutzen will, ist auch kein gutes System.

Übertragen lässt sich beides: das Ganze oder ein einzelner Baustein. Wer nur seine Finanzzahlen durchgängig und verlässlich dargestellt haben will, bekommt genau das und kann später aufstocken, ohne von vorn anzufangen.

Den Namen des Konzerns nennen wir auf dieser Seite nicht.

Warum nennen Sie Ihren Referenzkunden nicht?

Projekte im Konzern sind in der Regel vertraulich. Deshalb steht der Name nicht auf dieser Seite. Was wir dort gemacht haben, ist oben beschrieben: Rolle, Umfang und Ergebnis. Einzelheiten besprechen wir im persönlichen Gespräch.

Wenn Ihre Planung vor einer ähnlichen Aufgabe steht, messen wir zuerst den Ablauf.