Ihre Planung braucht ein neues Zuhause. Bis Ende 2027.

Zum 31. Dezember 2027 endet die Standardwartung gleich doppelt: für die Business Suite 7 und für die Planungswerkzeuge daneben, BPC und BW 7.5. Wer heute dort plant, verliert also nicht ein Werkzeug, sondern zwei Fundamente am selben Tag. Entschieden wird darüber meist spät, im Zuge des ERP-Vorhabens, und der Fachbereich sitzt selten mit am Tisch. Dann steht die neue Plattform, und die Planung zieht als Letztes um.

Coretica hält Fachkonzept, Datenmodell und Umsetzung in einer Hand. Sie erklären Ihre Planung einmal. Was danach im System steht, hat dieselbe Person gebaut, mit der Sie darüber gesprochen haben.

Zwei Enden, ein Datum

14 Monate.

bis zum Ende der Standardwartung am .

Das Wartungsende ist keine Abschaltung. Es ist der Tag, ab dem es keine Korrekturen und keine gesetzlichen Anpassungen mehr gibt. Für eine Planung, die Abschlusszahlen trägt, ist das dasselbe.

Standardwartung
Erweiterte Wartung
  1. 30.06.2026

    BPC 10.1 für Microsoft, bereits beendet

  2. 31.12.2027

    Business Suite 7, BPC 10.1 für NetWeaver, BPC 2021 auf BW/4HANA 2021, BW 7.5

  3. 31.12.2030

    Ende der erweiterten Wartung, BPC 2021 auf BW/4HANA 2023

Für S/4HANA und BW/4HANA ist die Wartung dagegen bis mindestens 2040 zugesagt. Wer jetzt umzieht, zieht nicht in das nächste Provisorium.

BPC geht diesen Weg nur mit der Grundlage darunter: BPC 2021 auf BW/4HANA 2021 ist bis Ende 2027 gewartet, auf BW/4HANA 2023 bis Ende 2030. Ein Datum für spätere Fassungen stand bis Mitte 2025 in keiner der Quellen. Maßgeblich bleibt die Produktverfügbarkeitsmatrix von SAP für die eigene Version.

Belege: Wartungsstufen der Business Suite 7 nach cmt.de · BPC-Termine und SAP Analytics Cloud als strategische Planungslösung nach der SAP Community · BW 7.5 nach IBsolution. Abgerufen am 07.09.2026. BPC 2021 je BW/4HANA-Fassung nach Concentric Solutions und Swap Support. Abgerufen am 14.10.2026.

Belege zu den Ansichten: Compass, Monte-Carlo-Simulation, Bandbreiten und Durchlaufzahlen nach FIS · Lektion „Daten mit SAP Analytics Compass simulieren“ in der SAP-Lernwelt · Aufgabenarten, Abhängigkeiten und Benachrichtigung im Planungskalender nach BIX Consulting · „Simulation (Kompass)“ und die Aufgabenarten des Kalenders in der SAP-Hilfe, Version Q3 2026 · Importgrenze nach SAP-Hinweis 2882683. Abgerufen am 07.09.2026.

Drei Wege aus derselben Frist

1

Erweiterte Wartung kaufen

Kostet einen Aufschlag und bringt drei Jahre Luft. Danach steht dieselbe Entscheidung noch einmal an, nur mit weniger Zeit für sie.

2

Die Planung in die SAP Analytics Cloud

Ein Modell, eine Oberfläche, dieselbe Datenbasis wie das neue ERP. Der Umzug ist die Arbeit. Danach ist er erledigt, und die Frist ist keine mehr.

Der Weg, den Coretica baut

3

Ein fremdes Werkzeug daneben stellen

Funktioniert, und für manche Häuser ist es das Richtige. Es kostet aber eine zweite Integrationsstrecke, und die Finanzdaten liegen danach an zwei Stellen.

Zehn Blicke in eine gebaute Planung

Zehn Ansichten aus derselben Lösung. Sie hängen zusammen: Der Kalender vergibt die Aufgabe und stößt an, was ohne Zutun läuft, die Maske nimmt die Zahl auf, die Buchungslogik rechnet sie weiter, Just Ask fragt danach, Smart Insights zerlegt die Abweichung, Smart Predict schlägt den nächsten Wert vor, Compass rechnet den ganzen Plan zehntausendfach durch, und was daraus entsteht, liest der Fachbereich in seiner eigenen Sicht.

Planungszyklus Budget 2027 aus Vorlage „Forecast Quartal“ · 14 Aufgaben, 3 davon automatisch
MengengerüstFachbereich · Eingabe abgeschlossen
KostensätzeControlling · Eingabe abgeschlossen
PersonalhochlaufHR · Eingabe in Arbeit
ProjektbudgetsProjektleitung · Eingabe Frist läuft
FreigabeBereichsleitung · Prüfungsaufgabe offen
Forecast rechnenData Action · automatisch läuft 17.10.
Version festschreibenDatensperre · automatisch nach Freigabe

abgeschlossen in Arbeit Frist läuft läuft automatisch

Der Planungszyklus wird im System vergeben, nicht per Mailverteiler. Jede Aufgabe hat einen Verantwortlichen, eine Frist und einen Prüfer, und Aufgaben können voneinander abhängen. Für den nächsten Zyklus wird nichts neu gebaut: Aus einer Kalendervorlage entsteht derselbe Ablauf mit denselben Aufgaben, Fristen und Verantwortlichen. Drei Schritte laufen ohne Zutun: Der Kalender startet die Data Action, die den Forecast rechnet, er zieht die Version und schreibt sie nach der Freigabe fest.

Budget 2027 (privat)
StrukturIst 2026Budget 2027ForecastΔ
Bereich Fertigung1.240 1.1801.205−2,8%
4210 Montage720 690704 −2,2%
Zeile 118 · M. Berger, 04.09.430 412420−2,3%
Zeile 119 · M. Berger, 04.09.290 278284−2,1%
4220 Oberfläche520 490501 −3,7%
Zeile 204 · S. Lang, 05.09.520 490501−3,7%

Geplant wird in einer privaten Version. Veröffentlicht wird sie erst auf Freigabe, und bis dahin sieht niemand sonst die Zahlen. Die Summe oben rechnet sich aus den Zeilen darunter, bis hinunter zu der einen, die ein Planer eingetragen hat.

Data Action · Advanced Formulas
// Umlage der Verwaltungsgemeinkosten nach Personentagen.
// Vereinfachter Auszug, Beispielzahlen.
MEMBERSET [d/Version] = ("Budget2027")

FOREACH [d/Kostenstelle]
  DATA([d/Kennzahl] = "UMLAGE_VERWALTUNG") =
      RESULTLOOKUP([d/Kennzahl] = "GK_VERWALTUNG",
                   [d/Kostenstelle] = "#")
    * RESULTLOOKUP([d/Kennzahl] = "PERSONENTAGE")
    / RESULTLOOKUP([d/Kennzahl] = "PERSONENTAGE",
                   [d/Kostenstelle] = "#")
ENDFOR
  1. Ist-Daten übernehmen
  2. Umlage rechnen
  3. Kostensätze anwenden
  4. Version kopieren und sperren
  5. Beteiligte benachrichtigen

Vereinfachter Auszug. Das Skript ist ein Schritt, darüber liegt die Kette, die ein Verantwortlicher mit einem Klick auslöst. Die Regel steht im Modell, nicht in einer Zelle, und sie rechnet für jede Kostenstelle dasselbe.

Arbeitsmappe · Budget 2027
KostenstelleBudget 2027Zustand
4210 Montage690gesendet
4220 Oberfläche490gesendet
4230 Versuch und Erprobung1.940abgewiesen
4240 Endprüfung305gesendet

Der Wert überschreitet den freigegebenen Rahmen und wird nicht ins Modell geschrieben. Bitte eine Begründung eintragen oder eine Freigabe anfordern.

Wer in Excel zu Hause ist, bleibt in Excel. Die Zellen hängen am Modell und nicht an einer Datei; Berechtigungen, Sperren und Prüfregeln greifen wie in der Weboberfläche.

Just Ask · Frage an das Modell

Welche Kostenstellen liegen im dritten Quartal über dem Budget, und woran liegt es?

Antwort

4230 Versuch und Erprobung+184
4310 Instandhaltung+96
4520 Logistik+41

Abweichung zum Budget in Tsd. Euro. Jede Zahl lässt sich bis auf die einzelne Zeile aufklappen, samt Kürzel und Datum des Planers.

Was diese Werkzeuge liefern, ist ein Hinweis und keine Entscheidung. Sie zeigen, wo hinzusehen ist; beurteilt wird die Abweichung von dem, der die Kostenstelle verantwortet.

Smart Insights · Woher die Abweichung kommt automatisch ermittelt

Versuch und Erprobung liegt im dritten Quartal 184 Tsd. Euro über dem Budget. Das System zerlegt die Abweichung, ohne dass jemand danach sucht.

Prüfstände, Personentage +121
Instandhaltung, Material +38
Fremdleistung +25
Reisekosten +7
Übrige, entlastend −7
Abweichung gesamt +184

Zwei Drittel der Abweichung stecken in einer einzigen Größe. Bis hierhin dauerte die Suche früher einen halben Tag und endete in einer Tabelle, die niemand nachrechnen konnte. Jeder Balken lässt sich bis auf die Buchung aufklappen.

Smart Predict · Forecast-Vorschlag Q4 Zeitreihenmodell, Bandbreite 80 Prozent
130 105 80 Vorschlag ab Oktober Jan Sep Dez
MonatVorschlagBandbreiteGesetztvon
Oktober10496 bis 112 104M. Berger, 05.09.
November10193 bis 109 118S. Lang, 05.09.
Dezember112104 bis 120 offen—

Werte in Tsd. Euro. Der November steht über der Bandbreite: der Planer weiß von einem Sonderlauf, den die Vergangenheit nicht hergibt.

Der Planer bekommt kein leeres Feld, sondern einen gerechneten Vorschlag samt Bandbreite und korrigiert ihn, wo er es besser weiß. Im Modell steht immer der Wert, den ein Mensch bestätigt hat.

Compass · Szenariosimulation nach Monte Carlo 10.000 Durchläufe

Statt einer Zahl werden die Annahmen als Bandbreite eingegeben. Das System rechnet den Plan zehntausendfach durch und zeigt, wie das Ergebnis verteilt ist.

AnnahmevonbisWirkung auf das Ergebnis
Inflation auf Sachkosten3,0 % 5,0 %hoch
Absatzmenge−8 % +6 %hoch
Personalkosten+2,0 % +4,5 %mittel
Fremdleistung−3 % +9 %gering

90 von 100 Durchläufen liegen in diesem Bereich. Betriebsergebnis 2027 in Mio. Euro.

Das Ergebnis ist keine Zahl, sondern eine Aussage über Wahrscheinlichkeit. Genau diese Sprache erwartet ein Aufsichtsrat, wenn er nach dem Risiko fragt. Compass steht in der SAP-Hilfe im Planungsteil der Lösung und setzt eine Planungslizenz voraus; eine reine BI-Berechtigung genügt nicht. Das Release Q1/2025 nennt der Beleg unten, nicht die SAP-Hilfe selbst.

Story · Bereich Fertigung
Budget 20271.180
Forecast1.205
Abweichung+25
Zeilen im Bereich118

Budget Forecast in Tsd. Euro

Jeder Bereich bekommt seine Sicht auf dasselbe Modell. Es entsteht kein zweiter Datenstand, den danach jemand abgleichen muss.

Simulation · Version „Was wäre wenn“

Was passiert, wenn die Inflation auf Sachkosten von 3 auf 5 Prozent steigt?

Annahme

Inflation auf Sachkosten 3,0 %5,0 %
Tarifsteigerung Personal +2,8 %

Betroffene Größe

Sachkosten 3.1803.242
Personalkosten 6.665

Ergebnis

9.907

Gesamtkosten 2027, in Tsd. Euro

vorher 9.845

Wirkung auf die Kosten +62 0,6 Prozent mehr, vor Freigabe sichtbar

Die Annahme wird links geändert, die Wirkung steht rechts, ohne dass jemand eine Tabelle nachzieht. Wer statt einer Annahme eine Bandbreite braucht, rechnet dieselbe Frage mit Compass und bekommt eine Wahrscheinlichkeit statt einer Zahl.

Eigene Darstellungen im Coretica-Design, gebaut nach der Arbeitsweise der SAP Analytics Cloud. Beispielzahlen, keine Daten aus einem Kundensystem und keine Bildschirmfotos aus einer SAP-Oberfläche.

Was sich im Alltag ändert

Sechs Bereiche, in denen sich die Arbeit im Controlling verschiebt. Je Bereich: wie es heute meist läuft, was die SAP Analytics Cloud daran ändert, welcher Aufwand entfällt und was dafür vorher geklärt sein muss.

Analyse und Reporting

Heute ohne SAC
Der Monatsbericht entsteht aus Exporten, die jemand zusammenkopiert und gegeneinander abstimmt.
Mit SAC
Berichte lesen direkt aus dem Modell, in dem auch geplant wird. Jeder Bereich hat seine eigene Sicht auf dieselben Zahlen.
Wo Aufwand wegfällt
Beim Zusammentragen vor jedem Bericht und bei der Rückfrage, welche Fassung gilt.
Voraussetzung
Abgestimmte Stammdaten und Hierarchien, auf die sich alle Bereiche beziehen.

Im System: Sicht des Fachbereichs

Planung

Heute ohne SAC
Planungsdateien gehen per Mail an die Bereiche und kommen in unterschiedlichen Fassungen zurück.
Mit SAC
Eingegeben wird in Planungsmasken mit Prüfregeln, zunächst in einer privaten Version. Wer lieber in Excel arbeitet, schreibt von dort ins selbe Modell.
Wo Aufwand wegfällt
Beim Einsammeln, Zusammenführen und beim Zurückschicken fehlerhafter Dateien.
Voraussetzung
Eine vereinbarte Planungsstruktur: wer plant was, auf welcher Ebene und mit welchen Annahmen.

Im System: Planungsmaske · Excel als Eingabemaske · Buchungslogik

Workflow und Abstimmung

Heute ohne SAC
Fristen stehen in Mails. Wer noch nicht geliefert hat, erfährt man durch Nachfragen.
Mit SAC
Der Planungskalender vergibt Aufgaben mit Verantwortlichem, Frist und Prüfer. Die Freigabe ist eine Prüfungsaufgabe, eine Datensperre schreibt die Version danach fest, und der nächste Zyklus entsteht aus einer Kalendervorlage.
Wo Aufwand wegfällt
Bei Erinnerungsmails, Rundrufen und der eigenen Liste, in der jemand den Stand nachhält.
Voraussetzung
Ein Ablauf mit Rollen und Fristen, auf den sich die Bereiche vorher geeinigt haben. Im System wird er abgebildet, nicht erst dort erfunden.

Im System: Planungskalender

Simulation

Heute ohne SAC
Drei Szenarien von Hand, ohne Aussage darüber, wie wahrscheinlich sie sind.
Mit SAC
Compass rechnet den Plan nach der Monte-Carlo-Methode vielfach durch. Das Ergebnis ist eine Bandbreite mit Wahrscheinlichkeiten anstelle eines Punktwerts, und am Treibermodell lässt sich ablesen, welche Annahmen das Ergebnis tragen.
Wo Aufwand wegfällt
Bei den Kopien des Plans, die für jedes Szenario gepflegt werden.
Voraussetzung
Ein Modell, in dem Treiber und Ergebnis über Formeln verbunden sind, und eine Planungslizenz.

Mehr dazu: Monte-Carlo-Simulation · Im System: Compass · Treiber und Simulation

Künstliche Intelligenz

Heute ohne SAC
Eine Abweichung zu erklären heißt filtern, suchen und beim Bereich nachfragen.
Mit SAC
Just Ask beantwortet Fragen in ganzen Sätzen, Smart Insights zeigt die Einflussfaktoren einer Abweichung, Smart Predict schlägt einen Forecast mit Bandbreite vor. Auch Joule kommt in der SAC heute über Just Ask zum Zug.
Wo Aufwand wegfällt
Bei der Suche nach der Ursache und beim leeren Forecastfeld.
Voraussetzung
Die Funktionen hängen an Rechenzentrum, Freischaltung und Lizenz. Ob Ihr Mandant sie nutzen kann, klären wir im Projekt, bevor jemand mit ihnen plant.

Im System: Just Ask · Smart Insights · Smart Predict · Mehr dazu: KI in der Planung

Integration und Sicherheit

Heute ohne SAC
Zahlen werden exportiert, per Mail verteilt und liegen danach an vielen Stellen, jede mit eigenem Stand.
Mit SAC
Ist-Daten aus S/4HANA, BW/4HANA und Nicht-SAP-Quellen kommen in dasselbe Modell, bei großem Volumen über SAP Datasphere. Berechtigungen reichen bis auf die einzelne Zahl, Datensperren schützen freigegebene Stände.
Wo Aufwand wegfällt
Bei Exporten, Dateiablagen und der Frage, wer welche Zahl sehen darf.
Voraussetzung
Geklärte Rollen und Zugriffsrechte und eine Architektur, die zum Datenvolumen passt.

Mehr dazu: Die Schicht darunter

Monte-Carlo-Simulation: wie belastbar ein Plan ist

Ein Plan mit einer Zahl verschweigt, wie sicher sie ist. Eine Monte-Carlo-Simulation zieht die Annahmen viele Male zufällig, rechnet jedes Mal den ganzen Plan und sammelt die Ergebnisse zu einer Verteilung. Die SAP Analytics Cloud bringt dafür Compass mit.

  1. Je Treiber eine Bandbreite.

    Statt einer Zahl ein Mindest- und ein Höchstwert. Dazwischen wird zufällig gezogen.

    • Absatzmenge
    • Inflation auf Sachkosten
    • Personalkosten
  2. Zehntausendmal den ganzen Plan gerechnet.

    Jeder Strich steht für zehn Durchläufe. Aus vielen Ergebnissen entsteht eine Verteilung.

  3. Das Ziel bekommt eine Wahrscheinlichkeit.

    Bei 16 % der Durchläufe wird das Ziel von 7,5 Mio. € verfehlt. 90 % liegen zwischen 7,2 und 8,7 Mio. €.

Betriebsergebnis 2027 in Mio. € · Illustratives Beispiel, keine realen Kundendaten.

Was eingegeben wird

Je Treiber ein Mindest- und ein Höchstwert. Dazwischen zieht Compass die Werte nach einer Normal- oder einer Gleichverteilung, je nach Wahl. Wer einzelne Treiber begrenzen will, legt sie als Restricted Drivers an.

Wie gerechnet wird

Zur Wahl stehen 1.000, 10.000 und 100.000 Durchläufe. Grundlage ist die Formel im Modell, die Treiber und Zielgröße verbindet. Mehr Durchläufe brauchen länger und geben ein ruhigeres Bild.

Was herauskommt

Eine Verteilung des Ergebnisses. Sie zeigt den Bereich, in dem die Mehrzahl der Durchläufe endete, und wie häufig das Ziel verfehlt wurde. Zusammen mit dem Treibermodell zeigt sie, welche Annahme das Ergebnis am stärksten bewegt und wo sich eine genauere Planung lohnt.

Was es voraussetzt

SAP Analytics Cloud for Planning, lizenziert in der Stufe Professional oder Standard. Dazu ein treiberbasiertes Modell und Bandbreiten, die jemand begründen kann, etwa aus den Vorjahren oder dem Auftragsbestand.

Ein Beispiel mit Beispielzahlen steht im Reiter Compass. Wie man das Ergebnis liest und wo die Simulation nicht hilft, erklärt der Beitrag Monte-Carlo in der Planung.

Beleg: Lektion „Simulating Data with SAP Analytics Cloud Compass“ im Kurs „Leveraging Advanced Features in SAP Analytics Cloud for Planning“, SAP Learning. Gelesen am 14.10.2026.

Fünf Lösungen, einzeln oder zusammen

Jede dieser Lösungen lässt sich für sich beginnen. Alle fünf arbeiten auf demselben Datenmodell, deshalb fängt die zweite nicht von vorn an.

Finanzplanung und Forecast

Kosten-, Ergebnis- und Budgetplanung mit Planungsmasken, Prüfregeln und getrennten Versionen für Plan, Forecast und Ist. Der Forecast rechnet auf denselben Daten weiter, statt in einer zweiten Datei zu entstehen.

Investitionsplanung

Investitionsvorhaben von der Anmeldung über die Freigabe bis zum Abruf, mit Budgets und den Folgekosten, die daran hängen. Mit diesem Baustein hat die Konzernlösung angefangen.

Personal- und Einsatzplanung

Wer wann in welchem Projekt gebunden ist, steht in einer Sicht und hängt an den Personalkosten der Finanzplanung. Engpässe und freie Kapazität zeigen sich, bevor sie Kosten werden.

Management-Reporting

Berichte für die Leitung auf den Zahlen, mit denen auch geplant wird. Abweichungen lassen sich vom Gesamtwert bis zur Einzelbuchung verfolgen.

Simulation und Szenarien

Was-wäre-wenn-Rechnungen über Treiberbäume. Wo Annahmen unsicher sind, rechnet Compass eine Monte-Carlo-Simulation. Heraus kommt eine Bandbreite mit Wahrscheinlichkeiten statt eines einzelnen Werts.

Was die SAC kostet und wo sie sich rechnet

Drei Posten stehen auf der Kostenseite. Wer sie vor der Entscheidung kennt, erlebt im Projekt keine Überraschung.

Lizenz

Die Lizenz kommt von SAP. Welche Stufe nötig ist, hängt an den Funktionen: Planung und Compass setzen eine Planungslizenz voraus. Die Preise nennt SAP selbst, und sie ändern sich. Deshalb steht hier keine Zahl.

Einführung

Fachkonzept, Datenmodell, Umsetzung und Schulung. Der Aufwand richtet sich nach der Zahl der Planungsbereiche, der Datenquellen und der Beteiligten. Umfang und Preis nennen wir nach dem Effizienz-Check.

Betrieb

Stammdaten und Modell wollen gepflegt werden, und neue Anforderungen kommen dazu. Das übernehmen Ihre Fachbereiche nach der Schulung selbst, oder wir betreuen es im vereinbarten Umfang.

Dagegen stehen die Stunden im Ablauf

Der Nutzen entsteht dort, wo heute gesammelt, abgestimmt und korrigiert wird. Auf der Startseite stehen fünf Hebel dafür:

  • Eine Datenbasis statt Abgleich
  • Geprüfte Eingaben statt Nachkorrektur
  • Erinnerungen und Fristen im System statt per Mail
  • Bandbreiten aus der Simulation statt drei Handszenarien
  • Bericht per Klick statt Zusammenkopieren

Eine allgemeingültige Nutzenzahl gibt es für die SAC nicht. Wir rechnen sie für Ihren Fall aus.

Wenn die Planung größer wird als ihr Modell

Eine Planung wächst mit dem Haus. Irgendwann passt sie nicht mehr in ein Importmodell in der SAC, und dann steht die Frage im Raum, wo die Daten künftig liegen. Das ist keine Randfrage der IT: es entscheidet darüber, ob die Planung in fünf Jahren noch läuft.

Wo die Daten liegen

SAP Analytics Cloud

Planung, Reporting, Simulation, die Oberfläche für den Fachbereich

SAP Datasphere

die Persistenzschicht, heute Bestandteil der SAP Business Data Cloud

S/4HANA

Ist-Daten, Stammdaten

BW/4HANA

aufbereitete Finanzdaten

Nicht-SAP-Quellen

Vorsysteme und Dateien

Eine gewöhnliche Live-Verbindung auf ein Datasphere-Modell trägt keine Planung. Dafür gibt es einen eigenen Mechanismus, den SAP seit 2025 allgemein verfügbar gemacht hat. Wer das verwechselt, plant ein Jahr an der falschen Architektur.

Genau diesen Umzug hat Coretica für eine konzernweite Planungsanwendung selbst gemacht, deren Datenvolumen das Importmodell überschritten hatte.

Was die KI in einer Planung wirklich tut

In der Planung nimmt sie dem Planer die drei Arbeiten ab, die ihn am meisten Zeit kosten: das leere Feld zu füllen, eine Abweichung zu suchen und eine Auswertung anzufordern, die es noch nicht gibt. In den Prozessen daneben geht SAP längst einen Schritt weiter und lässt Agenten ganze Vorgänge übernehmen.

Just Ask Smart Insights Smart Predict Joule, im Ausbau

Joule · Assistent und Agent geprüft am 07.09.2026

Assistent · informiert

Man fragt, er antwortet: eine Zahl, eine Erklärung, der Weg zur richtigen Ansicht. So wirkt Joule heute in der Analytics Cloud, über Just Ask.

Agent · führt aus

Er übernimmt einen Vorgang: prüft, entscheidet im gesetzten Rahmen und bucht. Berichtet werden über 40 solcher Agenten mit rund 2.400 Fähigkeiten, verteilt auf Finanzen, Lieferkette, Einkauf und Personal.

  • Journalbuchungen anlegen und begründen
  • Rechnungsklärung von Tagen auf Stunden verkürzen
  • Rückstellungen vorschlagen
  • Produktionsfreigabe nach Material und Kapazität prüfen

Das ist der Unterschied, der in Vorträgen untergeht: Ein Assistent informiert, ein Agent handelt. Mit Joule Studio lassen sich eigene Agenten für die eigenen Geschäftsregeln bauen. Die heutigen Agenten sitzen allerdings in den Prozessen und nicht in der Planung. Für eine Planungslandschaft heißt das: Der Nutzen kommt zuerst über die Fragen an die Daten, die Vorgangsautomatik folgt.

Was Joule voraussetzt

  • ein gemeinsamer Identitätsdienst über alle beteiligten Systeme: Joule und jedes eingebundene SAP-Produkt am selben Cloud-Identity-Services-Tenant, mit einer einheitlichen Nutzerkennung. Das allein ist in gewachsenen Landschaften ein eigenes Projekt.
  • ein globales BTP-Unternehmenskonto mit dem Joule-Anrecht im Foundation-Plan, dazu SAP Build Work Zone im selben Konto
  • SAP AI Core im erweiterten Plan, nicht im Standardplan
  • die Lizenz der jeweiligen Anwendung, dazu AI Units für die kostenpflichtigen Funktionen

Die Frage im Projekt lautet deshalb selten, ob Joule etwas kann. Sie lautet, was Ihr Systemverbund dafür mitbringt, und in welcher Reihenfolge man die Lücken schließt.

Wie die Teile zusammenhängen geprüft am 07.09.2026

Joule

SAPs Assistent über die Anwendungen hinweg, wirkt in der SAC heute über Just Ask

Just Ask

fragen statt suchen

Smart Insights

Ursache statt Vermutung

Smart Predict

Vorschlag statt leeres Feld

Ihr Planungsmodell

Ist, Plan und Forecast, Hierarchien, Berechtigungen, Sperren

Alle drei greifen auf dasselbe Modell zu. Deshalb entscheidet die Qualität des Modells darüber, was ein Assistent überhaupt beantworten kann, und nicht die Zahl der KI-Funktionen im Prospekt.

Heute in der Plattform

Just Ask
Fragen in ganzen Sätzen, Antwort als Zahl oder Diagramm, aufklappbar bis zur Zeile.
Smart Insights
Zeigt zu einer Abweichung die Einflussfaktoren.
Smart Predict
Rechnet aus der Vergangenheit einen Forecast-Vorschlag mit Bandbreite.

Welche dieser Funktionen ein konkreter Mandant nutzen kann, hängt an Rechenzentrum, Freischaltung und Lizenz. Das wird im Projekt geprüft und nicht vorausgesetzt. Und es bleibt dabei: Ein Vorschlag ist ein Vorschlag. Im Modell steht der Wert, den ein Mensch bestätigt hat. Die Angaben zu Joule sind am 07.09.2026 gegen die SAP-Dokumentation geprüft: Assistent und Agent, Joule Studio, der gemeinsame Identitätsdienst und der Foundation-Plan stehen dort. Die Zahl der Agenten und ihrer Fähigkeiten stammt aus einer öffentlichen Zusammenfassung eines SAP-Partners, nicht aus einer Zusage von SAP.

Auswerten, ohne jedes Mal zu bauen

Auswertung auf Knopfdruck

Was im Modell liegt, wird ausgewertet, ohne dass jemand vorher einen Datenzug baut.

Nur das, was zur Frage gehört

Filter über jedem Bild, vom Gesamtwert bis zur Einzelbuchung, in derselben Ansicht.

Eigene Sicht je Fachbereich

Jeder Bereich seine Story auf demselben Modell. Kein zweiter Datenstand, der abzugleichen wäre.

Die Historie bleibt auswertbar

Alles Erhobene bleibt im Modell. Man muss es nicht auswerten, aber die Frage von übermorgen kommt an die Daten von heute.

Dieselben Daten, andere Fragen

Absatz- und Vertriebsplanung, Personalhochlauf, Investitionsrechnung, Projektsteuerung, Simulationen. Was einmal sauber modelliert ist, trägt den nächsten Anwendungsfall, ohne dass ein neues System gekauft wird.

Jede Gruppe sieht ihre Maske

Eingabemasken, Kennzahlen und Berechtigungen je Rolle zugeschnitten. Der Werksleiter bekommt nicht dieselbe Oberfläche wie das Konzerncontrolling, und beide arbeiten auf denselben Zahlen.

Gebaut, wo es am schwersten ist

  • Mehrere Steuergrößen in einem Modell, nicht in mehreren nebeneinander.
  • Ist-Daten aus SAP- und Nicht-SAP-Quellen, in derselben Struktur.
  • Planungskreise mit eigenen Fristen und Sperren, die sich gegenseitig nicht blockieren.
  • Berechtigungen bis auf die einzelne Zahl.
  • Rollout über ein komplettes Fahrzeugprojekt, die Ausweitung auf weitere Bereiche läuft; anschließender Betrieb durch die Fachbereiche selbst.

Die Lösung wurde dort zum Standard für die betreffenden Planungsprozesse, und weitere Projekte treiben ihren Einsatz und ihre Ausweitung aktiv voran.

Wie eine solche Aufgabe von der Ausgangslage bis zum Ergebnis abläuft, steht auf einer eigenen Seite: die Referenz im Detail.

Fragen und Antworten

Welche Beratung unterstützt bei der SAP Analytics Cloud in München?

Coretica hat seinen Sitz in München und berät zu Planung und Reporting mit der SAP Analytics Cloud, vom Fachkonzept über das Datenmodell bis zur Umsetzung. Workshops und Abstimmungen finden bei Ihnen vor Ort statt, gebaut wird zum großen Teil aus der Ferne. Projekte nehmen wir in ganz Deutschland an.

Was kostet die Einführung der SAP Analytics Cloud?

Die Kosten bestehen aus der Lizenz von SAP, der Einführung und dem laufenden Betrieb. Lizenzpreise nennt SAP selbst, sie ändern sich, und deshalb stehen sie hier nicht als Zahl. Der Aufwand der Einführung hängt an der Zahl der Planungsbereiche, Datenquellen und Beteiligten; eine belastbare Größenordnung nennen wir nach dem Effizienz-Check. Mehr dazu im Abschnitt Wirtschaftlichkeit.

Lohnt sich die SAC für mittelständische Unternehmen?

Das entscheidet weniger die Größe des Unternehmens als der Aufwand, der heute in Planung und Reporting zwischen den Schritten steckt. Ein mittelständisches Haus kann mit einem einzelnen Baustein beginnen, etwa der Finanzplanung, und später erweitern. Ob es sich rechnet, zeigt der Nutzenrechner mit Ihren eigenen Annahmen.

Was passiert mit BPC- und BW-Planungen nach dem Wartungsende 2027?

Sie laufen weiter, bekommen aus der Standardwartung aber keine Korrekturen und gesetzlichen Anpassungen mehr. Für BPC 10.1 und BW 7.5 gibt es gegen Aufschlag eine erweiterte Wartung bis 2030, und BPC 2021 auf BW/4HANA 2023 ist bis Ende 2030 gewartet. Danach steht dieselbe Entscheidung an: die Planung umziehen, etwa in die SAP Analytics Cloud, oder ein anderes Werkzeug daneben stellen. Einzelheiten im Beitrag Wartungsende 2027.

Was bringt eine Monte-Carlo-Simulation in der Planung?

Statt eines einzelnen Planwerts entsteht eine Verteilung, die zeigt, in welchem Bereich das Ergebnis mit welcher Wahrscheinlichkeit liegt. Dafür bekommt jede unsichere Annahme eine Bandbreite, und der Plan wird tausendfach durchgerechnet. In der SAC übernimmt das Compass; wie, steht im Abschnitt Monte-Carlo-Simulation.

Können bestehende Systeme und Excel weiter genutzt werden?

Ja. Ist-Daten kommen aus den Systemen, die es gibt, aus S/4HANA genauso wie aus Vorsystemen und Dateien. Wer in Excel zu Hause ist, gibt dort weiter ein, schreibt dann aber ins Planungsmodell statt in eine eigene Datei. Abgelöst werden die Kopien und Abgleiche dazwischen, nicht die Werkzeuge, die gut funktionieren.

Bieten Sie Schulungen zur SAP Analytics Cloud an?

Ja, Schulung gehört zu jedem Projekt. Geschult wird am eigenen Modell und nicht an einem Lehrbeispiel: die Planer in der Eingabe, das Controlling in Berichten und Auswertungen, die Verantwortlichen im Betrieb des Modells. Ziel ist, dass Ihre Fachbereiche die Lösung danach selbst verwalten.

Wie lange dauert die Einführung einer SAC-Planung?

Das hängt am Umfang. Ein einzelner Planungsbaustein mit wenigen Datenquellen ist eine andere Aufgabe als eine konzernweite Planung mit vielen Beteiligten. Am Anfang steht eine Bestandsaufnahme, und danach nennen wir eine Dauer, die auf Ihren Abläufen beruht und nicht geraten ist.

SAP Analytics Cloud oder BPC: was ist der Unterschied?

BPC ist ein Werkzeug für Planung und Konsolidierung, das je nach Fassung auf SAP BW, BW/4HANA oder S/4HANA läuft. Die SAP Analytics Cloud ist ein Cloud-Dienst, der Planung, Berichte und Analyse in einer Oberfläche verbindet, und SAP führt sie als strategische Planungslösung. Für die Konsolidierung nennt SAP ein anderes Zielprodukt.

Wie wird eine Investitionsplanung (CapEx) in der SAC abgebildet?

Als eigener Planungsbereich: Investitionsvorhaben werden angemeldet, geprüft, freigegeben und abgerufen, samt Budgets und Folgekosten wie Abschreibungen. Die Freigaben laufen als Aufgaben im Planungskalender, und die Zahlen fließen in die Finanzplanung desselben Modells. Mit genau diesem Baustein hat die Konzernlösung in unserer Referenz begonnen.

Hängt die SAP Analytics Cloud selbst am Wartungsende?

Technisch nein, terminlich ja. Die SAC ist eine eigene Lösung mit eigenem Lebenszyklus. Ihre Datenquelle hängt aber am Wartungsende, und deshalb fällt die Entscheidung über beide zusammen.

Ist das nicht Panikmache?

Nein. Ein Wartungsende ist keine Abschaltung, und die erweiterte Wartung ist ein gangbarer Weg. Es ist nur ein Weg mit Aufschlag und mit demselben Gespräch drei Jahre später.

Warum nicht einfach in Excel bleiben?

Weil dort die Fassungsfrage nie beantwortet ist, die Regel in Zellen steckt statt im Modell, und das Wissen darüber an einer Person hängt. Solange das gutgeht, geht es gut.

Wer arbeitet an unserem Projekt?

Architektur, fachliche Steuerung und die kritischen Bausteine liegen beim Gründer. Für größere Vorhaben wird das Team projektbezogen um geprüfte Spezialisten erweitert, nach Abstimmung und mit Namen; die Steuerung bleibt in einer Hand.

Das ist der Unterschied zu einer großen Beratung, und er ist beabsichtigt: ein Ansprechpartner, der selbst baut, statt einer Staffelung, bei der die Erfahrung im Angebot steht und im Projekt jemand anderes sitzt.

Wann können Sie bei uns anfangen?

Das hängt am Zuschnitt. Kein Planungsvorhaben gleicht dem anderen, und Umfang, Aufwand und Terminlage werden vor einer Zusage bewertet.

Eine Bestandsaufnahme mit Zielbild lässt sich in aller Regel kurzfristig einplanen, eine Umsetzung mit Rollout wird gemeinsam terminiert. Schreiben Sie uns mit einem Satz, worum es geht, dann bekommen Sie eine belastbare Aussage statt einer Hausnummer.

Erzählen Sie uns, was bei Ihnen heute plant.

Ein Gespräch reicht, um zu sehen, ob der Umzug bei Ihnen eine Aufgabe von Wochen oder von Monaten ist.